Ganzheitliches Supply Chain Management als Wettbewerbsvorteil

GANZHEITLICHES SUPPLY CHAIN MANAGEMENT ALS WETTBEWERBSVORTEIL

LIEFERKETTEN NACHHALTIGER UND EFFIZIENTER GESTALTEN

25. Januar 2022

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Supply Chain Management (SCM) rückt immer mehr in den Fokus von Unternehmen. Und das zu Recht. Besonders angesichts der wachsenden Komplexität in globalen Märkten mit weltumspannenden Beschaffungs- und Lieferketten sind Unternehmen auf funktionierende Prozesse angewiesen. In unsicheren Zeiten wie der Corona-Pandemie ist das besonders wichtig. Denn wenn ein Unternehmen nicht liefern kann, steht oft die gesamte Lieferkette still. Noch immer wird Supply Chain Management – zu Deutsch: Lieferkettenmanagement – nur logistisch gedacht. Warum das nicht reicht, und SCM sogar über das eigene Unternehmen hinausgehen sollte, erklären wir Ihnen hier.

Was ist Supply Chain Management (SCM)?

In einem Unternehmen geht es nicht nur um Warenflüsse. Auch Flüsse von Informationen, Geld, Ladungsträgern, Personen, Mitarbeitern, Energie usw. finden sich entlang der gesamten Wertschöpfungs- und Lieferkette. Das macht die Prozesse umso komplizierter. Hier kommt das Supply Chain Management ins Spiel. Das Supply Chain Management hat das Ziel, jegliche Flüsse und Prozesse im Unternehmen zu planen, zu steuern und zu optimieren. Das betrifft die komplette Länge einer Wertschöpfungskette – vom Rohstofflieferanten bis zum Endkunden.

Ziel dabei ist es, die Prozesse effizienter zu gestalten, den Kundennutzen zu erhöhen und den Ressourcenbedarf zu optimieren. SCM verschafft eine unternehmensübergreifende Sicht auf sämtliche Geschäftsprozesse und bezieht alle unternehmerischen Einheiten in einem Wertschöpfungssystem mit ein. Auch Bereiche wie Marketing und Controlling, die auf den ersten Blick nichts mit der Supply Chain zu tun haben, müssen bei strategischen Überlegungen im SCM bedacht werden. Und noch etwas darf man nicht vergessen: Die Supply Chain geht über die eigene Unternehmensgrenze hinaus. Sie verbindet Zulieferer und Kunden mit dem Unternehmen.

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Supply Chain Management - Mehr als Logistik ©Shutterstock

Warum Supply Chain Management für Ihr Unternehmen wichtig ist

Im SCM werden alle relevanten Abläufe erfasst, analysiert und auf potentielle Fehler durchleuchtet. Prozesse sollen so gestaltet werden, dass sie fehlerfrei durchgeführt werden können – und das bei minimalen Kosten, maximaler Effizienz und minimalem Einfluss auf die Umwelt. Dabei können verschiedene Aspekte im Vordergrund stehen.

Kosteneinsparungen: Wird die Supply Chain ganzheitlich gesehen, betragen die Kosten üblicherweise etwa 7-12% der Vollkostenbasis. Die SC Kosten sind signifikant und bieten Potenzial für Einsparungen. Mit Hilfe einer funktionsübergreifenden Supply Chain-Strategie, können Effizienzpotenziale realisiert werden.

Zuverlässigkeit und Kundenfokus: Jedes Unternehmen, das Kunden bedient, muss ein hohes Maß an Kundenservice zu gewährleisten. Für die Beteiligten in der Lieferkette bedeutet das: Produkte müssen so geliefert werden, wie sie bestellt wurden. Und das pünktlich. Natürlich schließt das Produzenten, Distributoren, Lieferanten sowie Dienstleister mit ein. Um den wachsenden Anforderungen der Konsumenten gerecht zu werden setzen Unternehmen zunehmend auf ein bedarfsorientiertes Supply Chain Management.

Schonung von Ressourcen: Eine weitere Priorität besteht darin, das Beste aus den zur Verfügung stehenden Ressourcen herauszuholen. Stichwort: Nachhaltigkeit.

Differenzierung: Wenn Produkte und Produkteigenschaften verschiedener Wettbewerber sich ähneln, ist die Performance der Supply Chain ist ein wesentlicher Differenzierungsfaktor. Bei starkem Wettbewerbsumfeld scheitern Aufträge, wenn Unternehmen nicht schnell genug liefern können oder der Kontakt mit dem Kunden unzureichend war. Die Logistik-Performance wird zu einem kaufentscheidenden Faktor – im B2C- und B2B-Umfeld.

Flexibilität: Ein volatiles Unternehmensumfeld und globalisierte Märkte setzen immer flexiblere und schnellere Lieferketten voraus. Unternehmen müssen in der Lage sein, auch auf kurzfristige externe Veränderungen zu reagieren und die Produktion kurzfristig herauf- oder herunterzuskalieren. Das ist durch Wirtschaftskrisen oder auch die Corona-Krise ganz besonders sichtbar geworden.

Supply Chain Management (SCM)
Spezifische Ziele machen SCM messbar ©Shutterstock

Ziele im Supply Chain Management

Welche Aspekte der Wertschöpfungskette beleuchtet werden hängt immer von den Zielen ab, die Sie verfolgen wollen. Es können auch mehrere Zielsetzungen entscheidend sein. Hier nur einige Beispiele von konkreten Zielen, die mit Hilfe von effektivem Supply Chain Management erreicht werden können:

  • Customer-Relationship-Management: Erfüllung von Kundenanforderungen
  • Flexibilisierung und bedarfsgerechte Produktion
  • Durchgängige Kostensenkung und Ressourcenoptimierung in allen Wertschöpfungsstufen
  • Abbau von Beständen entlang der Wertschöpfungskette, Senkung der Lagerkosten
  • Absicherung der Just-in-time-Versorgung
  • Erhöhung der Lieferzuverlässigkeit

Herausforderungen des Supply Chain Managements

Das Prinzip der Arbeitsteilung hat eine Revolution erlebt. Viele Firmen teilen sich heute die verschiedenen Aufgaben in der Wertschöpfungskette – und das rund um den Globus. Teilprodukte müssen teils gigantische Strecken zurücklegen. Denn in der Regel fertigen Firmen gemeinsam mehr und billiger als ein Unternehmen allein. So steigt auch die Abhängigkeit der Firmen untereinander. Eine enge Zusammenarbeit und ein intensiver Austausch von Informationen sind Voraussetzung für Erfolg. Daraus entstehen Herausforderungen für das Supply Chain Management – gleichzeitig wird das SCM so unentbehrlich wie nie zuvor.

Nicht selten sind Supply Chain-Probleme Informationsprobleme. Wenn die richtige Information nicht zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle verfügbar ist, kommt es zu Verzögerungen oder gar Unterbrechungen von Prozessen. Besonders dann, wenn mehrere Unternehmen beteiligt sind. Oft hindern das unterschiedliche Kompetenzniveau der Partner und die Angst vor der Ausnutzung der Informationen Unternehmen daran, relevante Informationen mit ihren Partnern zu teilen.

Die Digitalisierung treibt das SCM voran

Wenn ein fehlender Austausch von Informationen zum Problem wird, kann die Digitalisierung von Prozessen Abhilfe schaffen. Moderne Supply-Chain-Management-Software macht Lieferketten transparent und sorgt für mehr Klarheit in einem Geflecht aus Sub-Lieferanten und deren Zulieferern. Um eine vernetzte Kommunikationsarchitektur zwischen Lieferkettenpartnern zu schaffen, bietet sich die Nutzung von Cloud-Lösungen an, die die transparente Übermittlung von Daten und Dokumenten in Echtzeit ermöglichen.

Auch Assets wie Mehrweg-Transportverpackungen werden heute vermehrt digital erfasst und können mithilfe von Labels oder RFID-Technologien getrackt werden.

Die Zukunft des SCM ist digital. Vorausdenkende Unternehmen setzen schon heute künstliche Intelligenz (KI), Datenanalyse und das Internet der Dinge (IoT) ein. Mit der Einführung und der flächendeckenden Umsetzung des neuen Mobilfunkstandards 5G lassen sich die unzähligen Daten einer Supply Chain in Zukunft noch besser nutzen. Denn um das Potential von digitalen Anwendungen und Softwares voll ausschöpfen zu können wird ein uneingeschränkter Datentransfer benötigt.

Vernetzung durch Supply Chain Management
Komplett vernetzt - Die Zukunft des SCM ist digital ©Shutterstock

Wie Unternehmen SCM effektiv implementieren können

SCM dient der Aufdeckung von Optimierungspotential in der Supply Chain. Dazu ist zunächst die Abfrage des Ist-Status notwendig, gefolgt von der Erarbeitung einer Strategie. Wer seine Supply Chain zukunftsfähig aufstellen möchte, sollte alle Prozesse im Unternehmen auf den Prüfstand stellen. Unter Umständen müssen alte Strukturen überwunden werden, um langfristige Wettbewerbsvorteile zu sichern. Supply Chain Management bringt einen Prozess- und Kulturwechsel mit sich. Ohne eine sogenannte „Culture of Change“ und den Support der Mitarbeiter ist das kaum durchzuführen.

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